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Gefördert durch:
Medizinische Fakultät der westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Stationäre Versorgung im städtischen Raum

Kooperationspartner Schwerpunktthema:
Stationäre Versorgung im städtischen Raum


Bild vom LeiterFrau Dr. Düsterhaus ist Leiterin des Gesundheitsamtes Dortmund. Ärztin für Öffentliches Gesundheitswesen, Umweltmedizin, Sozialmedizin.

Bild vom LeiterFrau Dr. Dockx-Reinken ist Leiterin des Gesundheitsamtes Hamm, Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen, Kinder- und Jugendmedizin, Umweltmedizin.

 

Bild vom LeiterFrau Dr. Lemm ist Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin und seit 12 Jahren am Lehrstuhl der Ruhr-Universität Bochum als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt Krankenhaushygiene tätig.

 

 

 

 

 

Netzwerk Ostruhrgebiet

Stationäre Versorgung im städtischen Raum

Die Hauptverantwortung für die Verbreitung und Neuentstehung von MRE liegt – abgesehen von speziellen Erregern wie caMRSA- vor allem in der stationären Versorgung. Dies liegt an den spezifischen Risikofaktoren, die Patienten in Krankenhäusern aufweisen (z.B. Prädisposition) und die während der stationären Behandlung auftreten (z.B. Antibiotikatherapie und Kohortierung). Aus diesem Grund soll der Netzwerkbildung innerhalb der stationären Versorgung besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Hierbei sollen im Großraum Ostruhrgebiet  mit den Zentren Dortmund und Hamm die Vernetzung der Krankenhäuser umgesetzt werden.

Hierzu gehört zunächst die Durchführung eines standardisierten Surveys, um den Status quo zu MRE in den Krankenhäusern festzustellen. Danach sollen die aus dem EUREGIO MRSA-net bekannten Qualitätsziele für Krankenhäuser schrittweise umgesetzt werden. Hierbei kann auf vorhandenen Strukturen zurückgegriffen werden, da in beiden Städten bereits seit ca. 2 Jahren regionale Netzwerke etabliert wurden und die Qualitätsziele (z.B. Prävalenzscreening in Dortmund) teilweise erfüllt sind.

Übergeordnetes Ziel ist der Austausch von Wissen zwischen den Beteiligten der Gesundheitsversorgung - Ärzten, Pflegepersonal, Patienten, deren Angehörigen und weiteren Beteiligten. Zunächst sollen die Probleme auf den verschiedenen Ebenen der Versorgung erfasst werden und bei der gemeinsamen Erarbeitung der Sektoren-übergreifenden Standards sowie der Überleitbögen berücksichtigt und minimiert werden.

Im nächsten Schritt soll die Praktikabilität und die Durchführbarkeit in der Praxis im Rahmen der Begehungen von der unteren Gesundheitsbehörde überprüft und evaluiert werden. Die aufgebauten Strukturen in diesem Netzwerk sollen ferner für die Erarbeitung von Strategien zur Verhütung und Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen bzw. deren Verbreitung dienen.

Folgende konkrete Ergebnisse werden angestrebt:

Evaluierung zusätzlicher Qualitätsziele für Krankenhäuser über die bereits genannten EUREGIO-Qualitätsziele hinaus.

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