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Gefördert durch:
Medizinische Fakultät der westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Patient in der "Community"

Kooperationspartner Schwerpunktthema:
Patient in der „Community“


Bild vom LeiterHerr Dr. Schmeer ist Leiter des Gesundheitsamtes.

 

 

Bild vom LeiterKarsten Becker ist Leitender Oberarzt sowie Leiter einer Forschungsgruppe am Institut für Medizinische Mikrobiologie des Universitätsklinikums Münster und ist im Rahmen des EUREGIO MRSA-net vor allem an der Gestaltung der diagnostischen Qualitätsstandards maßgeblich beteiligt. Das Institut gehört weltweit zu den wichtigsten Expertenzentren auf dem Gebiet der Staphylokokken-Forschung und hat grundlegendes Wissen zum epidemiologischen Verständnis, zur Pathogenese, Diagnostik und Therapie von Staphylokokken, einschließlich MRSA, und anderen Erregern geschaffen.

Bild vom LeiterDr. Dr. Frank Kipp ist Leitender Kranken-haushygieniker des Universitätsklinikums Münster und beschäftigt sich seit vielen Jahren wissenschaftlich mit der Prävention multi-resistenter Erreger von Krankenhaus-Infektionen.

Bild vom LeiterDr. Robin Köck ist Arzt an den Instituten für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie des Universitätsklinikums Münster und arbeitet seit Jahren an der Entwicklung (regionaler) Strategien zur Prävention multi-resistenter Erreger.

 

Bild vom LeiterAndreas Kintrup ist Geschäftsbereichsleiter "Versorgungsqualität" der Kassenärztliche Vereinigung Westfalen–Lippe und bereits seit Jahren im Rahmen von EUREGIO MRSA-net in die ambulante Betreuung von MRE-Patienten intensiv involviert.

 

 

Netzwerk Münsterland

Patient in der „Community“

Mehr als die Hälfte aller allgemeinärztlichen und fachärztlichen Patientenbehandlungen erfolgen in Deutschland ambulant. Da Infektionserreger wie multiresistente Erreger (MRE) mit dem Patienten aus dem Krankenhaus in den ambulanten Bereich getragen werden, muss ein nachhaltiger Präventionsansatz vor allem die  ambulante Versorgung einbeziehen. Hierzu gehören jedoch nicht nur die Versorgung von Patienten in Arztpraxen und Alten- und Pflegeheimen, sondern auch das Wissen um den adäquaten Umgang mit MRE im häuslichen, alltäglichen Lebensraum, in Gemeinschaftseinrichtungen und im sozialen Umfeld (Community).

Hierbei sollen folgende Vorgehensweisen umgesetzt werden:

  1. Durchführung von jährlichen Fortbildungsveranstaltungen zu MRE oder vergleichbaren Themen in engem Bezug zu DART – Deutsche Antibiotika- und Resistenz-Strategie
  2. Aufbau einer Ärzte-Datenbank der Ärzte mit nachgewiesen speziellen Kenntnissen im Zusammenhang mit MRE, dem Umgang mit MRE-Patienten und speziellen therapeutischen Ansätzen (Erfassung der Teilnahme an Fortbildungen und Hinterlegung des Ärzte-Codes in der Datenbank der KV)
  3. Ausdehnung der Inhalte der „Aktion saubere Hände“ auf den ambulanten Bereich, da Händehygiene auch in der Praxis eine bedeutende Rollte spielt. Schon Anfang 2008 hat die KVWL Gespräche mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) und dem Ärztlichen Zentrum für Qualitätssicherung in der Medizin (ÄZQ) zu diesem Thema geführt. Konkret soll ein Modellprojekt im Bereich der Dialysepraxen in Westfalen-Lippe durchgeführt werden.
  4. Prävalenzuntersuchung auf MRE (ESBL, MRSA, VRE) im ambulanten Bereich in so genannten Sentinel-Arztpraxen.

Die vorgeschlagenen Themen haben Schnittstellen zu folgenden Teilprojekten:

  1. stationäre und ambulante Pflege
  2. Krankentransport
  3. Rehakliniken

Die im Rahmen dieses Schwerpunktthemas erarbeiteten Ergebnisse sollen der KV-Nordhein zur Verfügung gestellt werden. Der Kontakt zur KV-Nordrhein wurde bereits hergestellt.

Die Koordination des Schwerpunktthemas erfolgt im Rahmen des Modellnetzwerks- Nordwest. Hierbei sind das Gesundheitsamt Steinfurt (Herr Dr. Lammers, Dr. Schmeer), die Universität Münster (Prof. Peters, Prof. Becker, Prof. Karch, PD Dr. Friedrich) und die KV-Westfalen Lippe (Hr. Kintrup, Dr. Nierhoff) beteiligt. Die KVWL stellt den Kontakt zu mehr als 12.000 niedergelassenen Ärzten her.

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